

In bester Innenstadtlage entsteht das Dorotheenquartier, das durch seine Planung und Gestaltung neuen städtischen Lebensraum definiert und sich dabei exzellent in die klare, barocke Typologie des historischen Mühlbergviertels eingliedert. Hier hat bereits der berühmte Hölderlin gewohnt.
Die Architektur der Mehrfamilienhäuser folgt dem innerstädtischen Gestaltungskanon mit allen Merkmalen, die im direkten Umfeld maßgeblich sind: klare Fassaden mit detaillierten Fensterlaibungen, sorgfältig bearbeitete Hauseingänge, gliedernde Gesimse und ruhige, barocke Dachformen.
Schwerpunkte des neuen Wohnquartiers sind zwei nach Südwesten geöffnete Gartenhöfe, die im Norden und Osten von Neubauten eingefasst werden, die den angelegten Gärten Schutz bieten. Die Neubauten mit ihren historisch anmutenden Fassaden definieren das Zentrum der Anlage als öffentlichen Raum. Zu diesen Gärten hin sind alle Häuser mit breiten Glasfronten versehen, die für viel Licht und eine schöne Aussicht sorgen. Eine weitere Besonderheit sind die beiden aus der Achse gedrehten Solitärbauten, welche die Richtung der nachbarschaftlichen Gebäude anzeigen und die neue Anlage sinnvoll in die bestehende Bebauung einfügen.
Für alle Gebäude wurde ein Farb- und Gestaltungskonzept erstellt, das die Gesamtwirkung und die Detailfarbwerte bestimmt. Die Architektur ist geprägt von wenigen, aber hochwertigen Materialien und einer zurückhaltenden Farbgebung außen. Die Holzfenster und Klappläden kontrastieren mit den Putzfassaden, ebenso die dominierenden Farben Graubeige, Grüngrau, Kupfer- und Ziegelrot.
Die Außenanlagen integrieren auf eine gelungene Weise städtebauliche und klar definierte private Grünbereiche. Sie bieten sowohl abgeschlossene Ruhezonen als auch öffentliche Spielflächen, Grünanlagen und Wege – genug Raum für entspanntes Leben in einzigartiger Atmosphäre.